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<title>Genealogiae</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Genealogiae</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><i><b>Genealogiae</b></i> ist der Titel eines <a href="Mythologie" title="Mythologie">mythologischen</a> Handbuchs, das in der <a href="Neuzeit" title="Neuzeit">Neuzeit</a> erstmals unter dem Titel <i><b>Fabulae</b></i> gedruckt wurde. Als sein Verfasser wurde vom Herausgeber der <a href="Erstausgabe#Editio_princeps" title="Erstausgabe">Editio princeps</a> C. Iulius Hyginus genannt, den man zum Teil auch heute noch mit dem <a href="Augustus" title="Augustus">augusteischen</a> Grammatiker <a href="Gaius_Iulius_Hyginus" title="Gaius Iulius Hyginus">Gaius Iulius Hyginus</a> identifizieren möchte. Andere sehen in ihm einen späteren <a href="Mythographie" title="Mythographie">Mythographen</a>, der in der Forschung den Namen <a href="Hyginus_Mythographus" title="Hyginus Mythographus">Hyginus Mythographus</a> erhielt. Die <i>Genealogiae</i> sind mit einem weiteren Werk verknüpft, dem ebenfalls von Hyginus verfassten astronomischen Lehrbuch <i><a href="De_astronomia" title="De astronomia">De astronomia</a></i>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Überlieferungsgeschichte"><span id=".C3.9Cberlieferungsgeschichte"></span>Überlieferungsgeschichte</h2></div>
<p>Die einzige erhaltene <a href="Manuskript" class="mw-redirect" title="Manuskript">Handschrift</a> der <i>Genealogiae</i> wurde 1535 von dem deutschen <a href="Renaissance-Humanismus" title="Renaissance-Humanismus">Renaissance-Humanisten</a> <a href="Jakob_Micyllus" title="Jakob Micyllus">Jakob Micyllus</a> in einem <a href="Kodex" title="Kodex">Codex</a> des <a href="Domkapitel" title="Domkapitel">Domkapitels</a> von <a href="Hochstift_Freising" title="Hochstift Freising">Freising</a>, dem Codex Frisingensis 237, entdeckt und in <a href="Basel" title="Basel">Basel</a> bei Johannes Hervagius unter dem Titel <i>C. Iuli Hygini Augusti liberti fabularum liber</i> gedruckt. In der Folge ging die im 9. Jahrhundert angefertigte Handschrift verloren, doch wurden zwei Fragmente 1864 und 1942 wiederentdeckt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus ihnen geht hervor, dass die Übertragung durch Micyllus recht frei war und nicht dem Wortlaut der Handschrift folgte.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Darüber hinaus liegt eine Übertragung ins Griechische aus dem Jahr 207, während des <a href="Konsulat_(R%C3%B6misches_Reich)" title="Konsulat (Römisches Reich)">Konsulats</a> von <a href="Lucius_Annius_Maximus" title="Lucius Annius Maximus">Lucius Annius Maximus</a> und <a href="Gaius_Septimius_Severus_Aper" title="Gaius Septimius Severus Aper">Gaius Septimius Severus Aper</a> verfasst, im dritten Teil der pseudo-dositheanischen <i><a href="Hermeneumata" title="Hermeneumata">Hermeneumata</a></i> vor.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses zweisprachige Exzerpt nennt das Werk „die jedem bekannte <i>Genealogia</i> des Hyginus“.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Doch weicht es inhaltlich, trotz aller bestehenden Übereinstimmung, nicht unerheblich ab. Deutlich wird durch dieses Exzerpt einerseits der unterschiedliche Redaktionsstatus des zugrundeliegenden Werkes, dessen von Micyllus ediertes Manuskript folglich Ergebnis zahlreicher Modifikationen war. Andererseits wirft das Exzerpt die Frage auf, in welcher Sprache die <i>Genealogiae</i> ursprünglich verfasst wurden.
</p><p>Auffällig an der Fassung des Pseudo-Dositheos ist, dass er bei den größeren Stücken, die direkt mit dem „Micyllus“ übereinstimmen, zwar Inhalt und erzählerische Abfolge beibehält, die lateinische Fassung in Wortwahl und Satzbau aber ganz eigenständig ist. Die Qualität des Latein bleibt dabei deutlich hinter der des Micyllus-Textes zurück. Für denkbar hielt man eine Urfassung in griechischer Sprache, doch lässt sich die Frage bei der bestehenden Beleglage nicht beantworten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenn nicht die Autorenschaft, so ist eine Redaktion durch einen lateinisch sprechenden Römer dennoch wahrscheinlich. Hierfür sprechen nicht zuletzt gravierende Übersetzungsfehler, die in <i>fabulae 186</i> Melanippe zur Tochter eines Desmontes machen, weil das Adjektiv im Titel der Euripidestragödie <span lang="grc-Grek" class="Grek">Μελανίππη Δεσμῶτις</span> (<i>Melaníppe Desmotis</i> „Die gefesselte Melanippe“) als <a href="Patronym" title="Patronym">Patronym</a> aufgefasst wurde.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau_und_Inhalt">Aufbau und Inhalt</h2></div>
<p>Das überlieferte Werk gliedert sich in drei Teile. Es beginnt mit einer sehr knappen, stichpunktartigen <a href="Genealogie" title="Genealogie">Genealogie</a> der griechischen Götter und <a href="Heros" title="Heros">Heroen</a>. Sie hebt an mit dem Nebel <i>(Caligo)</i>, aus dem das Chaos geboren wurde, und endet mit der Geburt des <a href="Geryon" title="Geryon">Geryon</a> als Sohn des <a href="Chrysaor" title="Chrysaor">Chrysaor</a> und der <a href="Okeanide" title="Okeanide">Okeanide</a> <a href="Kallirrho%C3%AB_(Tochter_des_Okeanos)" title="Kallirrhoë (Tochter des Okeanos)">Kallirhoe</a>.
</p><p>Daran schließen sich 220 kurze, bisweilen Kapitel übergreifende Darstellungen zur meist <a href="Griechische_Mythologie" title="Griechische Mythologie">griechischen Mythologie</a> an – die eigentlichen <i>fabulae</i>. Beschlossen wird das Werk von 57 Kapiteln, den sogenannten <i>Indices</i>. Deren Zählung folgt jener der <i>fabulae</i>, zu denen sie Hinweise unter thematischen Gesichtspunkten liefern. Hier werden etwa Erfinder und ihre Erfindungen, Begründer antiker <a href="Agon_(Wettstreit)" title="Agon (Wettstreit)">Agone</a>, <a href="Oikistes" title="Oikistes">Gründerheroen</a> und ihre Städte oder die <a href="Weltwunder#Die_sieben_Weltwunder_der_Antike" title="Weltwunder">Sieben Weltwunder</a> kurz zusammenfassend dargestellt. Viele der Indices bieten Zusammenstellungen von Gewaltverbrechen unter dem Gesichtspunkt des Verwandtschaftsverhältnisses: Frauen, die ihre Söhne, Männer, die ihre Frauen umgebracht haben, und viele mehr. Neben historischen finden sich dort auch mythologische Einschübe.
</p><p>Aus dem Inhaltsverzeichnis, das dem pseudo-dositheanischen Exzerpt vorangestellt ist, geht hervor, dass die im „Micyllus“ erhaltenen <i>fabulae</i> nicht vollständig sein können, dass also Teile des Werks fehlen. Darüber hinaus ist nachweisbar, dass im <a href="Urtext" title="Urtext">Archetypus</a> durch Vertauschung von Blättern die Reihenfolge der Fabeln verderbt ist. So bricht die Erzählung in Fabel 137 <i>(Merope)</i> plötzlich ab, um in Fabel 184 b (eigentlich <i>Pentheus et Agave</i> und heute meist in 137 integriert) wieder aufgenommen zu werden. Auch innerhalb der <i>Indices</i> gibt es derartige Unstimmigkeiten, wenn zwischen die „Erfinder und ihre Erfindungen“ <i>(fabulae 274)</i> und die „ersten Erfinder“ <i>(fabulae 277)</i> zwei Kapitel über die Stadtgründer und über die größten Inseln eingeschoben wurden.
</p><p>Hyginus selbst gibt in seinem Lehrbuch <i><a href="De_astronomia" title="De astronomia">De astronomia</a></i> einen Hinweis auf sein Werk, der drei Informationen enthält. Im zweiten Buch der <i>Astronomia</i> schreibt er anlässlich einer Erörterung zu den <a href="Graien" title="Graien">Graien</a>, er habe darüber im ersten Buch der <i>Genealogiae</i> geschrieben.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Demnach geht der Werkstitel <i>Genealogiae</i> bereits auf Hyginus zurück. Außerdem war die Schrift ursprünglich in Bücher eingeteilt, was der Umfang des erhaltenen Textes nahelegt, da er den gewöhnlichen antiken Buchumfang übersteigt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Inwieweit die gliedernden Überschriften auf den Autor zurückgehen, ist unklar.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem dokumentiert auch diese kurze Notiz den Verlust von Inhalten, denn von Graien handeln die <i>fabulae</i> nicht, lediglich ihre Namen werden ohne weitere Ausführung in der genealogischen Einleitung genannt.
</p><p>Inhaltlich behandeln die <i>fabulae</i> fast ausschließlich Themen der <a href="Griechische_Mythologie" title="Griechische Mythologie">griechischen Mythologie</a>, die einem lateinisch sprechenden Publikum nahegebracht werden sollen. Für viele Mythen bieten sie Kurzfassungen, in denen oft selten oder nicht überlieferte Varianten dargestellt werden. Sehr selten klingen römische Themen an, am ehesten noch in den <i>Indices</i>, die <a href="Romulus_und_Remus" title="Romulus und Remus">Romulus und Remus</a> oder die von <a href="Vergil" title="Vergil">Vergil</a> überlieferte Geschichte von <a href="Camilla_(Tochter_des_Metabus)" title="Camilla (Tochter des Metabus)">Camilla</a>, der Tochter des <a href="Volsker" title="Volsker">Volskerkönigs</a> <a href="Metabus" title="Metabus">Metabus</a>, erwähnen. Da sie wie <a href="Tullia_die_J%C3%BCngere" title="Tullia die Jüngere">Tullia die Jüngere</a> oder <a href="Lucretia" title="Lucretia">Lucretia</a> oft am Ende einer Liste stehen und sie in den <i>fabulae</i> selbst nicht auftauchen, ist unsicher, in welchen Fällen hier spätere Hinzufügungen vorliegen können.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit <i>fabulae 220</i> liegt jedoch eine rein römische Fabel vor, die von der Schaffung des Menschen berichtet und in der <a href="Etymologie" title="Etymologie">etymologischen</a> Erklärung mündet, der Mensch <i>(<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">homo</span>)</i> sei nach der Erde <i>(humus)</i>, aus der er gemacht sei, benannt.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Römische Perspektive zeigt sich auch im Mythos von <a href="Ph%C3%B6nix_(Mythologie)" title="Phönix (Mythologie)">Phoenix</a>, wenn der Autor Phoenix zum Namensgeber für die nordafrikanischen <i><a href="Punier" title="Punier">Poeni</a>,</i> also <a href="Karthago" title="Karthago">Karthager</a>, macht, während der griechische Mythos Phoenix mit <a href="Ph%C3%B6nizien" title="Phönizien">Phönizien</a> verbindet.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen">Quellen</h2></div>
<p>Hyginus zitiert einige wenige griechische Autoren als seine Quellen: viermal bezieht er sich auf <a href="Euripides" title="Euripides">Euripides</a>, zweimal auf <a href="Hesiod" title="Hesiod">Hesiod</a>, je einmal auf <a href="Eumelos_von_Korinth" title="Eumelos von Korinth">Eumelos</a>, <a href="Pherekydes_von_Athen" title="Pherekydes von Athen">Pherekydes</a> und <a href="Apollonios_von_Rhodos" title="Apollonios von Rhodos">Apollonios Rhodios</a>. Im Verhältnis zur Nennung von 50 verschiedenen Autoren, auf die er sich in seinem <i>De astronomia</i> bezieht, zeigt sich einmal mehr der stark gekürzte Charakter des erhaltenen Textes. Direkt nachweisen lässt sich keine einzige Quelle für die <i>fabulae</i>. Vielmehr scheint der Autor auch dort, wo er sich auf konkrete Autoren bezieht, nur Zusammenfassungen oder Erwähnungen in anderen Werken verarbeitet zu haben.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für Einzelheiten ist bisweilen eine römische Bearbeitung griechischen Stoffes als Grundlage der Geschichten nachzuweisen, etwa ein direktes, zehn Zeilen umfassendes Zitat aus <a href="Marcus_Tullius_Cicero" title="Marcus Tullius Cicero">Ciceros</a> <i><a href="Aratea_des_Cicero" title="Aratea des Cicero">Aratea</a></i> in <i>fabulae 14</i>.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <i>fabulae 183</i> nennt er <a href="Ovid" title="Ovid">Ovid</a> für eine abweichende Aufzählung und Bezüge auf dessen <i><a href="Metamorphosen_(Ovid)" title="Metamorphosen (Ovid)">Metamorphosen</a></i> lassen sich mehrfach aufzeigen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In anderen Fällen wie der <a href="Ilione" title="Ilione">Iliona</a> <i>(fabulae 109)</i> lassen sich nur römische Vorbilder in der antiken Überlieferung nachweisen, in dem Fall etwa eine Tragödie <i>Iliona</i> des <a href="Marcus_Pacuvius" title="Marcus Pacuvius">Marcus Pacuvius</a>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere Zitate römischer Autoren sind möglicherweise als späte Interpolation zu werten. So zitiert <i>fabulae 57,2–3</i> eine Zeile aus <i><a href="De_rerum_natura" title="De rerum natura">De rerum natura</a></i> des <a href="Lukrez" title="Lukrez">Lukrez</a>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Doch ist der Anschluss so gewollt, dass man glaubte, die Stelle sei ein späterer Einschub. Gleichwohl findet sich das Zitat in gekürzter Form noch einmal in <i>fabulae 151,1</i>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verfasserfrage">Verfasserfrage</h2></div>
<p>Jakob Micyllus veröffentlichte das Werk unter dem Namen des augusteischen Grammatikers <a href="Gaius_Iulius_Hyginus" title="Gaius Iulius Hyginus">Gaius Iulius Hyginus</a>. Mit den philologischen Untersuchungen seit dem frühen 19. Jahrhundert wurde dies zunehmend in Frage gestellt. Stattdessen verwendete man den Namen <a href="Hyginus_Mythographus" title="Hyginus Mythographus">Hyginus Mythographus</a> für den Verfasser, dessen Wirken man in das späte 1. oder die erste Hälfte des 2. Jahrhunderts datierte und dessen Name <i>Hyginus</i> durch sein vielfach rezipiertes <i>De astronomia</i> gesichert ist. Zwischen diesen beiden Positionen schwankt die Forschungsdiskussion bis heute überwiegend. Während in den letzten Jahrzehnten ein Teil der Philologen zu einer Zuweisung an Gaius Iulius Hyginus zurückkehrte,<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vertritt ein anderer Teil weiterhin die Datierung in das 2. Jahrhundert und trennt die <i>Genealogiae</i> von dem Grammatiker.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine dritte Gruppe sieht in dem erhaltenen Werk das Ergebnis zahlreicher Autoren, die es über einen längeren Zeitraum in die vorliegende Form gebracht haben.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgaben_und_Übersetzungen"><span id="Ausgaben_und_.C3.9Cbersetzungen"></span>Ausgaben und Übersetzungen</h2></div>
<p><b>Editio princeps</b>
</p><p>Jacob Micyllus: <i>C. Ivlii Hygini Avgvsti Liberti Fabvlarvm Liber, Ad Omnivm poëtarum lectionem mire necessarius &amp; antehac nunquam excusus. Eivsdem Poeticon Astronomicon, libri quatuor. Quibus accesserunt similis argumenti [...] Index rerum &amp; fabularum in his omnibus scitu dignarum copiosissimus.</i> Apud Joan. Hervagium, Basel 1535 (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10934127_00002.html">Digitalisat</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Freader.digitale-sammlungen.de%2Fde%2Ffs1%2Fobject%2Fdisplay%2Fbsb10934127_00002.html~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Freader.digitale-sammlungen.de%2Fde%2Ffs1%2Fobject%2Fdisplay%2Fbsb10934127_00002.html~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D</a></span>)
</p><p><b>Weitere</b>
</p>
<ul><li>Jean-Yves Boriaud (Hrsg.): <i>Hygin: Fables.</i> Les Belles Lettres, Paris 1997, ISBN 2-251-01403-9 (kritische Ausgabe mit französischer Übersetzung; Rezension: Marc Huys: <i>Review: Hygin. </i>Fables;<i> texte établi et traduit par Jean-Yves Boriaud.</i> In: <i><a href="Mnemosyne_(Zeitschrift)" title="Mnemosyne (Zeitschrift)">Mnemosyne</a>.</i> Band 53, 2000, S. 615–620).</li>
<li>Peter Kenneth Marshall (Hrsg.): <i>Hygini fabulae</i>. 2. Auflage. Saur, München/Leipzig 2002, ISBN 3-598-71237-5 (kritische Ausgabe).</li>
<li><a href="Herbert_Jennings_Rose" title="Herbert Jennings Rose">Herbert Jennings Rose</a> (Hrsg.): <i>Hygini fabulae.</i> 3., unveränderte Auflage. Sijthoff, Leiden 1967 (1. Auflage 1933; kritische Ausgabe).</li>
<li>Stephen M. Trzaskoma, R. Scott Smith: <i>Apollodorus’ Library and Hyginus’ Fabulae. Two Handbooks of Greek Mythology.</i> Hackektt, Indianapolis 2007, ISBN 978-0-87220-821-6, S. 95–182 (kommentierte englische Übersetzung).</li>
<li><a href="Franz_Peter_Waiblinger" title="Franz Peter Waiblinger">Franz-Peter Waiblinger</a> (Hrsg.): <i>Hyginus: Fabulae. Sagen der Antike.</i> Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1996, ISBN 3-423-09350-1 (unkritische Ausgabe mit deutscher Übersetzung).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Joseph Brock: <i>Hygins Fabeln in der deutschen Literatur.</i> Delphin, Berlin 1913.</li>
<li><a href="Alan_Cameron" title="Alan Cameron">Alan Cameron</a>: <i>Greek Mythography in the Roman World</i> (= <i>American Classical Studies.</i> Band 48). Oxford University Press, Oxford/New York 2004, S. 33–51.</li>
<li>Kris F. B. Fletcher: <i>Hyginus’ Fabulae: Toward a Roman Mythography.</i> In: Stephen M. Trzaskoma, R. Scott Smith (Hrsg.): <i>Writing Myth. Mythography in the Ancient World.</i> Peeters, Leuven 2013, S. 134–164 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.academia.edu/7042408/Hyginus_Fabulae_Toward_a_Roman_Mythography">Online</a>).</li>
<li>Marc Huys: <i>Euripides and the ‘Tales from Euripides’: Sources of the Fabulae of Ps.-Hyginus?</i> In: <i><a href="Archiv_f%C3%BCr_Papyrusforschung" title="Archiv für Papyrusforschung">Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete</a>.</i> Band 42, 1996, S. 168–178</li>
<li>Marc Huys: <i>Euripides and the ‘Tales from Euripides’: Sources of the Fabulae of Ps.-Hyginus? Part II.</i> In: <i>Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete.</i> Band 43, 1997, S. 11–30.</li>
<li>Patrizia Mascoli: <i>Igino bibliotecario e gli Pseudo-Igini.</i> In: <i>Invigilata lucerni.</i> Band 24, 2002, S. 119–125.</li>
<li><a href="Martin_Schanz" title="Martin Schanz">Martin Schanz</a>, <a href="Carl_Hosius" title="Carl Hosius">Carl Hosius</a>: <i>Geschichte der römischen Literatur bis zum Gesetzgebungswerk des Kaisers Justinian.</i> Zweiter Teil: <i>Die römische Literatur in der Zeit der Monarchie bis auf Hadrian.</i> Vierte, neubearbeitete Auflage. C.H.Beck, München 1935, S. 372–379.</li>
<li><a href="Peter_Lebrecht_Schmidt" title="Peter Lebrecht Schmidt">Peter Lebrecht Schmidt</a>, Helmuth Schneider: <i>Hyginus, C. Iulius.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 5, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01475-4, Sp.&nbsp;778–779.</li>
<li><a href="Johannes_Tolkiehn" title="Johannes Tolkiehn">Johannes Tolkiehn</a>: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/RE:Iulius_278" class="extiw external" title="s:RE:Iulius 278">Iulius (Hyginus) 278</a>.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Band X,1, Stuttgart 1918, Sp.&nbsp;628–651, hier: Sp. 636–640.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/la:Genealogiarum_liber" class="extiw external" title="s:la:Genealogiarum liber">Wikisource: Genealogiarum liber</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte (Latein)</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thelatinlibrary.com/hyginus/hyginus5.shtml"><i>Genealogiae</i></a> bei <i>The Latin Library</i> (Auswahl des lateinischen Textes)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.theoi.com/Text/HyginusFabulae1.html"><i>Genealogiae</i></a> im Theoi Project (englische Übersetzung)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Geschichte der Handschrift siehe Stephen M. Trzaskoma, R. Scott Smith: <i>Apollodorus’ Library and Hyginus’ Fabulae. Two Handbooks of Greek Mythology.</i> Hackektt, Indianapolis 2007, S. xlii. xlix–li.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Alan_Cameron" title="Alan Cameron">Alan Cameron</a>: <i>Greek Mythography in the Roman World.</i> Oxford University Press, Oxford/New York 2004, S. 35.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Corpus glossariorum Latinorum III 56,30 – 69,38 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/corpusglossarior03linduoft#page/56/mode/2up">Digitalisat</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Corpus glossariorum Latinorum III 56,30–34; Giuseppe Flammini: <i>Hermeneumata Pseudodositheana Leidensia</i> (= <i><a href="Bibliotheca_Teubneriana" title="Bibliotheca Teubneriana">Bibliotheca Teubneriana</a></i>). Sauer, München/Leipzig 2004, S. 104, Zeile 2587 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Alan_Cameron" title="Alan Cameron">Alan Cameron</a>: <i>Greek Mythography in the Roman World.</i> Oxford University Press, Oxford/New York 2004, S. 35–37.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Alan Cameron: <i>Greek Mythography in the Roman World.</i> Oxford University Press, Oxford/New York 2004, S. 35–37; Kris F. B. Fletcher: <i>Hyginus’ Fabulae: Toward a Roman Mythography.</i> In: Stephen M. Trzaskoma, R. Scott Smith (Hrsg.): <i>Writing Myth. Mythography in the Ancient World.</i> Peeters, Leuven 2013, S. 139 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Hyginus, <i>De astronomia</i> 2,12,2.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Alan Cameron: <i>Greek Mythography in the Roman World.</i> Oxford University Press, Oxford/New York 2004, S. 33.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Marc Huys: <i>Euripides and the ‘Tales from Euripides’: Sources of the Fabulae of Ps.-Hyginus? Part II.</i> In: <i><a href="Archiv_f%C3%BCr_Papyrusforschung" title="Archiv für Papyrusforschung">Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete</a>.</i> Band 43, 1997, S. 30 Anm. 132.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Kris F. B. Fletcher: <i>Hyginus’ Fabulae: Toward a Roman Mythography.</i> In: Stephen M. Trzaskoma, R. Scott Smith (Hrsg.): <i>Writing Myth. Mythography in the Ancient World.</i> Peeters, Leuven 2013, S. 135 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Kris F. B. Fletcher: <i>Hyginus’ Fabulae: Toward a Roman Mythography.</i> In: Stephen M. Trzaskoma, R. Scott Smith (Hrsg.): <i>Writing Myth. Mythography in the Ancient World.</i> Peeters, Leuven 2013, S. 142.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Bibliotheke_des_Apollodor" title="Bibliotheke des Apollodor">Bibliotheke des Apollodor</a></i> 3,1,1.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Marc Huys: <i>Euripides and the ‘Tales from Euripides’: Sources of the Fabulae of Ps.-Hyginus?</i> In: <i>Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete.</i> Band 42, 1996, S. 168–178 und <i>Euripides and the ‘Tales from Euripides’: Sources of the Fabulae of Ps.-Hyginus? Part II.</i> In: <i>Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete.</i> Band 43, 1997, S. 11–30 glaubte für die <i>fabulae</i> nachweisen zu können, dass sie oft aus verschiedenen, griechischen und römischen Bearbeitungen der Tragödienstoffe geschöpft sind.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Alan Cameron: <i>Greek Mythography in the Roman World.</i> Oxford University Press, Oxford/New York 2004, S. 38.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Alan Cameron: <i>Greek Mythography in the Roman World.</i> Oxford University Press, Oxford/New York 2004, S. 38–41; Kris F. B. Fletcher: <i>Hyginus’ Fabulae: Toward a Roman Mythography.</i> In: Stephen M. Trzaskoma, R. Scott Smith (Hrsg.): <i>Writing Myth. Mythography in the Ancient World.</i> Peeters, Leuven 2013, S. 149–156.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Petra Schierl (Hrsg.): <i>Die Tragödien des Pacuvius. Ein Kommentar zu den Fragmenten mit Einleitung, Text und Übersetzung.</i> De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018249-1, S. 23–25.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Lukrez, <i>De rerum natura</i> 5,905.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Kris F. B. Fletcher: <i>Hyginus’ Fabulae: Toward a Roman Mythography.</i> In: Stephen M. Trzaskoma, R. Scott Smith (Hrsg.): <i>Writing Myth. Mythography in the Ancient World.</i> Peeters, Leuven 2013, S. 147–149.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">So <a href="Peter_Lebrecht_Schmidt" title="Peter Lebrecht Schmidt">Peter Lebrecht Schmidt</a>, <a href="Helmuth_Schneider_(Althistoriker)" title="Helmuth Schneider (Althistoriker)">Helmuth Schneider</a>: <i>Hyginus, C. Iulius.</i> In: <i>Der Neue Pauly (DNP)</i>, Bd. 5, Stuttgart 1998, Sp. 778 f.; André Le Bœuffle (Hrsg.): <i>Hygin: L’astronomie.</i> Les Belles Lettres, Paris 1983, S. XXXI–XXXVIII; Jean-Yves Boriaud (Hrsg.): <i>Hygin: Fables.</i> Les Belles Lettres, Paris 1997, S. VII–XIII; Mariagrazia F. Vitobello (Hrsg.): <i>C. Giulio Igino: L’astronomia.</i> Adriatica, Bari 1988, S. VII–XI.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">An einer Datierung in das 2. Jahrhundert festhaltend etwa: Marc Huys: <i>Euripides and the ‘Tales from Euripides’: Sources of the Fabulae of Ps.-Hyginus?</i> In: <i>Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete.</i> Band 42, 1996, S. 169; Marc Huys: <i>Review: Hygin. </i>Fables;<i> texte établi et traduit par Jean-Yves Boriaud.</i> In: <i><a href="Mnemosyne_(Zeitschrift)" title="Mnemosyne (Zeitschrift)">Mnemosyne</a>.</i> Band 53, 2000, S. 615–620, hier: S. 616; Alan Cameron: <i>Greek Mythography in the Roman World.</i> Oxford University Press, Oxford/New York 2004, S. 11 mit Anm. 36.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Stephen M. Trzaskoma, R. Scott Smith: <i>Apollodorus’ Library and Hyginus’ Fabulae. Two Handbooks of Greek Mythology.</i> Hackektt, Indianapolis 2007, S. xlii–xliii; Anthony Bernard Breen: <i>The „Fabulae Hygini“ Reappraised: A Reconsideration of the Content and Compilation of the Work.</i> University of Illinois 1991, S. 18; Patrizia Mascoli: <i>Igino bibliotecario e gli Pseudo-Igini.</i> In: <i>Invigilata lucerni.</i> Band 24, 2002, S. 119–125 geht davon aus, dass das unter dem Namen Hyginus kursierende Corpus Werke von mindestens zwei gleichnamigen Autoren umfasst.</span>
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